Informationen
Eine der kleinsten Mühlen Deutschlands hat eine Höhe von
13,80 m und eine Flügelspannweite von 9,40 m. Die Wrantepotter Dreschmühle ist vom Baujahr ca. 1670, um das Jahr 1935 wurde die Mühle von
Edo Schnell zur Entwässerung seines Grundstückes erworben. Sie wurde Stück für Stück von Bangstede in die Gemarkung
Riepe-Wrantepott gebracht. Später wurde an die Mühle eine Scheune angebaut, eine
Verbindung geschaffen und der Funktionsbereich
der Mühle erweitert. Mittels eines Schwungrades wurde die
Windkraft über einen Treibriemen auf einen kleinen
Dreschpegel übertragen. Anhand dieser Dreschanlage
konnte nun das Korn gedroschen werden.
Bis 1960 war die Mühle in Betrieb. Nachdem kein Bedarf
mehr bestand, wurde die Mühle dem Verfall überlassen.
1990 entstand auf dem Mauerfundament der alten Dresch- bzw. Wasserschöpfmühle mit originalen Teilen aus der alten Mühle ein um vier Meter größerer Nachbau.
1992 war der untere Sechskant, die Galerie, der obere Sechskant auf dem die Kappe mit Flügelwelle und Flügel gesetzt wurde, fertig.
Da es leider an weiteren öffentlichen Mitteln fehlt konnte der Ausbau nicht fortgesetzt werden.
Das Grundstück wurde weiter veräußert und die jetztigen Eigentümer erklärten 2007, dass sie die Mühle erhalten und evtl. weiter restaurieren möchten.
Kontakt:
Otto Schnell
Emder Straße 2
26632 Riepe
04928-592
Lage:
Emder Straße 7
26632 Riepe-Wrantepott
Senden Sie uns gerne weitere Informationen sowie Bildmaterial (auch historisches) zu.
|
Fotos der Mühle Riepsterhammrich
(de Kaat)

|